Wachstumskern Centifluidic Technologies
Forschungsverbund aus Wissenschaft und Wirtschaft

Der Wachstumskern Centifluidic Technologies ist ein Forschungsverbund, in dem sich acht hochinnovative mittelständische Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zusammengeschlossen haben, die sich in Teilgebieten der Centifluidik bereits mit herausragenden Lösungen profilieren konnten. Kooperationspartner aus der Wissenschaft sind Forschungsein-richtungen der Universitäten Rostock und Greifswald, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie Greifswald sowie das Beckmann-Institut für Technologieentwicklung aus Oelsnitz/Erzgeb.

Die Projektpartner des Wachstumskerns Centifluidic Technologies erarbeiten Lösungen zum Schließen der technologischen Lücke zwischen der klassischen Fluidtechnik und der Mikrofluidik. Einsatzbarrieren der heutigen Fluidtechnologie werden überwunden und centifluidische Produkte für die Zielmärkte Bioanalytik, Medizintechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau entwickelt.

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Einordnung der Centifluidic Technologies zwischen klassischer Fluidtechnik und Mikrofluidik

Zur Übertragung von Wirkprinzipien und Technologien aus der Mikrofluidik und der Fluidtechnik in die Centifluidik ist ein Technologiesprung erforderlich. Die reine Skalierung der Funktionsprinzipien ist in vielen Fällen mit technischen Schwierigkeiten verbunden. Deshalb müssen bekannte und neu zu entwickelnde Wirkprinzipien unter Einsatz neuer Werkstoffe und neuer Technologien der Fertigung und Oberflächenbearbeitung kombiniert und weiter entwickelt werden.

Der Wachstumskern „Centifluidic Technologies“ mit einem Projektumfang von 10,4 Mio. Euro wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung über das Programm „Innovative regionale Wachstumskerne“ mit 7,2 Mio. Euro über drei Jahre von 2012 bis 2014 Jahre gefördert.

Die Technologieplattform beinhaltet
folgende Technologie- und Entwicklungsbereiche:

  • Fluidtechnologie mit der Anwendung verschiedener Wirkprinzipien
  • Werkstofftechnologien mit der Entwicklung geeigneter Metalle, Kunststoffe und Keramiken,
  • Oberflächentechnologie für Metalle und Kunststoffe (Plasmapolieren, Plasmaoberflächenfunktionalisierung)
  • Produktionstechnologien mit Fertigungs- und Montagetechnologie sowie Prototypen- bis Großserienfertigung
  • Produkt- und Anwendungsentwicklung (Methoden der Produkt- und Anwendungsentwicklung, Entwurf, Modellierung, Simulation, experimentelle Analyse).